Gewinner und Verlierer des Eurovision Song Contest 2010

Ein kleines Résumé zu den Gewinnern und Verlierern des ESC Abends

Oslo 2010, es wurde gesungen und es wurde gebangt bei der Punktevergabe am Abend.
Wer sind eigentlich die Gewinner und Verlierer des Abends? Wer hat überrascht, wer hat enttäuscht?

Aserbaidschan: Safuras Auftritt war wirklich sehr gut, das italienische LED-Leuchtkleid sah prickelnd aus, gesanglich hätte es besser sein können, die Performance wirkte ein wenig steif. Sie war es, die bei den englischen Buchmachern seit dem Semifinal Auftritt haushoch als Favoritin galt. Das sie dem nicht genüge tragen würde, zeigte sich allerdings schnell bei der Vergabe der Punkte. Safura: Ganz klar eine Verliererin des Abends, trotz Top 5 Platzierung!

United Kingdom: Josh Dubovie kreierte auf der Bühne ein who is who des gesanglich unterirdischen Geschmacks. Seine Nervosität wurde nur noch überboten von den schrägen Gesangsleistungen seiner Backgroundsängerinnen. Zuvor tönte Dubovie noch, dass sein Titel ein absoluter Gewinnertitel sei. Der Titel selbst, geht gut ins Ohr und bleibt auch im Gedächtnis, doch sollte man diesen dann auch wenigstens so vortragen, wie er auf diversen CDs klingt. Zum Erfolg gehört mehr als nur eine gute Komposition!Josh Dubovie: Ganz klar ein Verlierer des Abends mit einem sehr verdienten letzten Platz!

Schweden: Anna Bergendahl im tiefen Fall des Nordlichtes versunken. Rote Leuchtstäbe im gesamten Publikum sollten ihr quasi bildlich schon die rote Karte für das Finale zeigen. Die Schweden, ansonsten eine Nation des ESC sind tief gefallen mit dieser Auswahl. Das Lied war komponistisch eine Meisterleistung, der Vortrag allerdings wirkte wie unter Einfluss von Rauschmitteln. Verdienter 11 Platz im Halbfinale? Ja!

Türkei: Die Band Manga konnte mit Rock im ESC Kleid durchaus überzeugen, wenn auch die Show selbst ein wenig irritierend anmutete. So räkelte sich eine Roboterbraut mit einer Schleifmaschine auf der Bühne, sprühte fleißig Funken, und entkleidete sich zum Schluss. Mit dem zweiten Platz können die Türken mehr als zufrieden sein, denn das Lied war nicht wirklich ein Hit. Auf alle Fälle zählen die Türken zu den Siegern des Abends.

Rumänien: Playing with Fire war das Motto von Paula & Ovi. Gut, die Namen sind echt grausam, die Performance hingegen am gläsernen Doppelflügel mit roten Leuchttasten durchaus beeindruckend. Auch wenn Paula am Flügel wie eine schwangere Konkubine Platz nahm, und Ovi ein wenig deplatziert und desorientiert aussah, konnte der Song dennoch überzeugen. Platz 3 ist für Rumänien eindeutig ein verdienter Gewinn.

Deutschland: Wir sind Eurovision Song Contest! Was soll man zu Lena und ihrem Titel Satellite noch schreiben, es wurde ja bereits alles gesagt was zu sagen war. Eindeutig ist Deutschland der Gewinner des Abends gewesen, mit dem nicht wirklich zu rechnen war. Ein verdienter Platz 1 mit dem mit Abstand besten Song des Abends!

Advertisements

~ von escgermany - 6. Juni 2010.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: