Die besten Song Contest Titel – Eine 100% subjektive Einschätzung

Erst seit 2003 bin ich Anhängerin des Eurovision Song Contest, aber auch in diesen 8 Shows hat man viele viele Songs und Interpreten kommen und gehen sehen. Viel Gutest war darunter.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle meine persönliche Top 3 aus all diesen Jahren vorstellen.

Platz 3 – Norwegen 2009, Alexander Rybak „Fairytale

Ich war wie jedes Jahr auf dem Videoportal Youtube unterwegs um mir schon einmal vorab anzuhören, was die jeweiligen Länder denn so zum ESC schicken werden.
Als ich schließlich zu Alexander Rybak kam, war mein erster Gedanke „der ist ja süß, das könnte was sein“.
Und tatsächlich hatte der erste Eindruck nicht getäuscht. Das sehr dramatische inszenierte Gefidel ging mir zwar etwas auf die Nerven, aber es änderte nichts an der Tatsache, dass dieser Song sofort für mich als Sieger des Eurovision Song Contest 2009 feststand. Für mich war dies der perfekte Song für den ESC, alles passte, alles war stimmig. Ein Volltreffer.
Und wie der Finalabend zeigte sollte ich Recht behalten. Platz 1 für Alexander Rybak mit dem größten Vorsprung in der langen Geschichte des Eurovision Song Contest.

Platz 2 – Ukraine 2004, Ruslana „Wild Dances


Mein erster Jahr, in dem ich den Song Contest von der allerersten bis allerletzten Sekunde angesehen hatte war 2004. Besondere Spuren hinterließ die Startnummer 10 (sogar das weiß ich noch).
Ruslana.
In meiner kindlichen Begeisterungsfähigkeit haben mich die amüsanten Kostüme und Bewegungsabläufe des Auftrittes damals voll in ihren Bann gezogen.
Kein anderer Titel vermochte an diesem Abend noch dieselbe Begeisterung in mir zu wecken, wie es Ruslana mit „Wild Dances“ auf der ESC-Bühne vollbrachte.
Mein erster ESC-Favorit überhaupt und insgesamt nach wie vor der zweitbeste Beitrag überhaupt in meinen Jahren als Fan des Contests.
Und anscheinend hatte ich auch als Neu-Teenager bereits einen guten Riecher: Ruslana belegte an diesem Abend Platz 1 und festigte damit meine Zuneigung zum ESC.

Platz 1 – Ukraine 2007, Verka Serduchka „Dancing Lasha Tumbai

Auch Gold geht an die Ukraine. Denn nur drei Jahre nach Ruslana schickte die Ukraine den Trash-Künstler/die Trash-Künstlerin Verka Serduchka ins Rennen um die ESC-Krone und brandmarkte sich förmlich in meinem Kopf fest.
Kein anderes Lied habe ich öfter unter der Dusche gesungen und euphorischer durch die Veranstaltung begleitet als dieses.
Dancing Lasha Tumbai“ war Comedy pur und reinste Unterhaltung, auf dem Höhepunkt der Trash-Beiträge beim Eurovision Song Contest.
Mein Telefon hat sich gefreut, denn so oft an einem Abend war es bisher nur zu DSDS-Zeiten verwendet worden.
Eine eingängige Melodie, ein Text den man außer den deutschen Bestandteilen, kaum verstehen konnte, und eine Bühnenpräsenz, die einfach zum Lachen einlud hat sich in meinem  persönlichen Empfinden auf Platz 1 aller ESC-Beiträge der letzten Jahre festgesetzt.
Für den Sieg am Finalabend reichte es dann zwar leider nicht, aber ein starker Platz 2 war auch ein zufrieden stellendes Ergebnis.

Diese 3 Beiträge haben die bleibendsten Eindrücke bei mir hinterlassen. Freilich gibt es auch noch andere herausragende Titel, wie „Ein bisschen Frieden“ oder „Diva“, da diese (wie zum Beispiel Nicole 1982) teilweise älter sind als ich selbst und ich sie daher nicht authentisch bewerten kann, habe ich jedoch meine Top-3 nur aus den letzten Jahren gewählt 😉
Gerne könnt ihr aber schreiben, was eure Highlight-Beiträge in der ESC-Geschichte waren.

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~ von escgermany - 22. Juli 2010.

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