Bewerbungen der möglichen Austragungsorte werden geprüft.

Städtewahl geht in die entscheidende Phase

In den vergangenen Tagen hatte sich eine Kommission aus Vertretern von ARD, NDR und EBU in den 4 deutschen Bewerberstädten Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Hannover eingefunden um sich ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen.

In Berlin wurde zur selben Zeit die Popkomm, ein Musiktreff, auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof eröffnet. Eine Art Geheimtest, Generalprobe vielleicht für die auch für den ESC auserwählte Location?
Tempelhof ist schließlich eine außergewöhnliche Wahl, die auch deswegen nötig wurde, weil die von vielen Seiten favorisierte O2-Halle nicht die geforderten 6 Wochen veranstaltungsfrei gehalten werden konnte.
Für die geforderten 10.000 Live-Zuseher ist die Tempelhofer Haupthalle jedoch zu klein und die Hangars ungeeignet. Also will man in Berlin für den ESC 2011 sogar bauen! Das überdachte Vorfeld des Flughafens soll zu einer großen Halle ausgebaut werden, in der dann die 10.000 Besucher Platz finden werden.
Die Kommission war von dem Vorschlag offenbar sehr angetan, gelobt wurde vor allem die zentrale Lage und das geschichtsträchtige Ambiente, sowie die Möglichkeit beeindruckende Luftbilder zu liefern.

Anschließend wurde die Bewerbung der Hansestadt Hamburg besichtigt, welche sich mit einer brandneuen Messehalle beworben hatte. Die Vorteile der Bewerbung Hamburgs wurde in diesem Blog bereits analysiert, vor allem der “Heimvorteil” als Sitz des NDR könnte hier punkten.

Auch die Austragungsstadt der Expo 2000, Hannover, welche vor allem damit wirbt die Heimatstadt von ESC-Siegerin Lena Meyer-Landrut zu sein, bewirbt sich für den kommenden Eurovision Song Contest mit einer seiner Messehallen. Für Hannover scheinen die Chancen allerdings aufgrund der großen Konkurrenz durch die anderen Städte eher schlecht zu stehen. Es gibt keinen klaren nutzbaren Vorteil, der Hannover von den anderen Bewerbern absetzen würde.

Eine spannende Location hingegen bat dann wieder die vielleicht überraschendste Bewerberstadt, Düsseldorf.
Hier hat man sich mit dem Fußballstadion mit dem Namen “Esprit-Arena” beworben. Die heimatliche Fußballmanschafft wurde dafür für mindestens 3 Spiele ins nahe gelegene Leverkusen ausquartiert.
Die Vorteile des Stadions liegen klar auf der Hand. Auch wenn man das Dach verschließt und es zu einer Mehzweckhalle umfunktioniert bietet es enormen Platz für eine Vilezahl von Live-Zuschauern im Saal. Genau genommen an die 30.000!
Diese Zusehermenge ist das wohl schlagendste Argument für die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens.

Die Entscheidung  von NDR, ARD und EBU soll nun endgültig in den kommenden Wochen fallen, aber eines scheint bereits sicher zu sein. Egal wo der ESC 2011 ausgetragen wird, jede Stadt wird in der Lage sein einen großartigen Eurovision Song Contest auszutragen

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~ von escgermany - 10. September 2010.

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