Interview mit dem schweizer Sänger Lenny Müller-Landhut

…Da sag noch einer die Schweiz ist humorlos…

Heute beweisen wir im ESC-Fanblog genau das Gegenteil mit dem Sänger für den Vorentscheid in der Schweiz, Lenny Müller-Landhut!
Er gab uns ein Interview für den ESC-Fanblog, was wir den Fans des Eurovision Song Contest nicht vorenthalten möchten.
Lenny Müller-Landhut, der reisende Cowboy aus den Alpen wird beim schweizer Vorentscheid zum ESC teilnehmen und sammelt fleißig Unterstützer für sein Vorhaben.

Wir sehen es als unsere humorige Pflicht an, ihm unsere Unterstützung zu geben.
Genau diese Beiträge sind es, die dem ESC ein gewisses I-Tüpfelchen aufsetzen.
Hier ist nun das Interwiev mit Lenny:

Liebe Leute, lieber Simon!

super Fragen, die ihr / du mir geschickt hast!  Hier die Antworten…
Gruss und PENG – LENNY

Zunächst ein paar persönliche Sachen für eine Art Steckbrief

Geburtsdatum: 1.8. (Nationalfeiertag des Schweizerländles)
Sternzeichen: Cowboy
Körpergröße: gross genug
Wohnort: Hinteraffligen (gleich bei Vorderaffligen)
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: grün
Bürgerlicher Name: Lenny Müller-Landhut

Bevor du dich entschieden hast, beim Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2011 anzutreten… Wie ist dein musikalischer Werdegang bisher verlaufen? Warst du früher schon in einer Band oder als Solokünstler unterwegs?

Meine bisherige musikalische Karriere ist recht bescheiden. Angefangen hab ich als Knirps zu Hause im Zimmer, wo ich vor dem Spiegel Elvis Presley-Songs in die Haarbürste gesungen habe. Gitarre spielen hab ich mir in einem 5 Minuten Seminar beim legendären russischen Gitarristen Gitto Gitarrovitsch angeeignet. Gut, dass mein ESC-Song nur 4 Akkorde hat…

Wer sind deine großen musikalischen Vorbilder? Neben Lena Meyer-Landrut 😉
Gibt es darunter auch jemanden, mit dem du gerne mal gemeinsam Musik machen möchtest, beispielsweise ein Duett?

Klar, Lena ist mein grosses Vorbild. Ein Duett mit ihr wäre pengtastisch! Sie ist momentan die beste Pop-Squaw, die der Planet zu bieten hat. Als Vollblut-Cowboy und Stiefel-Fetischist steh ich natürlich in erster Linie auf Johnny Cash, Elvis Presley und Truckstop. PENG-dere-DENG!

Welche Musik hörst du privat am liebsten?

Momentan höre ich nonstop meine ESC-Nummer „I’m not Lena Meyer-Landrut“. Ich muss ja üben, damit ich in Düsseldorf keine Texthänger haben werde! Ansonsten laufen bei mir die Top 100 der Cowboy- und Country-Charts.

Siehst Du deinen Song als einen sogenannte „Eurovision Trash Song“ an, oder als einen reinen Gag?

Ich bin ein Trash-Cowboy und will der Schweiz damit helfen. Unsere letzten ESC-Teilnehmer waren allesamt nationale Musikgrössen, die dann nach dem Halbfinal-Out niedergeschlagen und mit eingezogenen Schwänzen wieder nach Hause schlichen und um ihren Ruf bangen mussten. Ich hingegen bin schon zufrieden, wenn ich in Düsseldorf gratis Lachs-Häppchen essen kann und für einmal die lockere Seite, der sonst eher ernsthaften und zuverlässig-überkorrekten Schweiz zeigen darf. Auch wir Schweizer haben Humor. Hahaha. PENG!

Dieses Jahr hast du jetzt den ESC als neues Betätigungsfeld entdeckt. Wie kam es dazu? Hast du den ESC bereits als kleines Kind geguckt, oder ist das ein eher neues Metier für dich?

Der ESC ist eine Super-Sache! Alle machen mit und am Ende der Show sieht man, wer in Europa beliebt ist und wer nicht. Das ist faszinierend. Zudem ist die Vielfalt interessant. Es trifft der griechische Beitrag mit dem 17-jährigen blinden oder taubstummen Mädchen auf den portugiesischen Beitrag mit dem Mann mit Holzbein und schwieriger Kindheit. Solche Sachen, solche Stories sind entscheidend. Auch die Nachbarschafts-Punkte-Verteilung ist natürlich wichtig. Diese Dinge entscheiden den ESC – nicht die Qualität des Songs. Lena war da eine Ausnahme – bei ihr stimmte sogar der Song!

Wie schätzt du die Erfolgschancen deines Songs “I’m not Lena Meyer-Landrut“ beim Schweizer Vorentscheid ein?

Wenn sich die Schweizer einen Ruck geben (PENG!), dann kann es nur Lenny sein, der das Land in Rüsseldorf vertritt! Mit Humor, Trash und Schnauzbart ist man als Schweiz besser bedient, als mit einer etablierten Band, die dann grausam abgesägt wird und heulend wieder am Flughafen Zürich ankommt. Wenn das den Leuten klar wird, dann steht Lenny nix im Wege!

Wie möchtest du – bei einer eventuellen Teilnahme – die europäischen Juries und das Publikum zuhause von deinem Song überzeugen?
Was würdest du als das besondere daran bezeichnen?

Ich sehe mich als das Salz in der europäischen Musik-Suppe. Lenny steht für Spektakel und Trash. Das lieben die Leute. Zudem hat mein Song absolutes Ohrwurm-Potential. Ganz Europa wird mitsingen „Ring-Ring-Ring-Ring“! PENG!

Ist bereits ein Album mit weiteren Songs geplant? Werden die auch in dieselbe Richtung gehen oder auch andere Genres repräsentieren?

Mein Plattenboss Harry Hamschter von Shit-Records und ich, wir plündern momentan unsere Sparschweine, damit wir nach dem ESC-Heuler noch ein Album nach legen können. Für alle die, die das Leben easy nehmen und ihre verkrusteten Alltagszöpfe abgeschnitten haben. Man wird noch viel von mir hören!

Andere Frage: Was hältst du eigentlich von Düsseldorf als Austragungsort für den ESC 2011? Findest du es schade nicht nach Berlin zu kommen? Oder warst du vielleicht schon mal in Düsseldorf?

Rüsseldorf ist doch ein ausgezeichneter Austragungsort! Es gibt viele coole Cowboys in Rüsseldorf. Ausserdem freue ich mich auf den berühmten Rüsseldorfer Schweinshaxen-Auflauf, die Rüsseldorfer Schocki-Banana-Sandwiches und natürlich – ein Must für jeden Touristen – den steifen Turm von Rüsseldorf.

Wie sehen eigentlich die Schweizer Eidgenossen ihre nödlichen Nachbarn Deutschland in Bezug auf den Eurovision Song Contest?

Die Schweiz besteht mittlerweile ja fast zu 50 % aus Deutschen. Das ist gut so, denn wir können von euch nur lernen. Zum Beispiel wie man eine anständige Fussball-WM organisiert, wie man ne richtige Curry-Wurst mit Pommes-SChranke auf den Teller zaubert – und vorallem, wie man den ESC gewinnt. Die Schweizer sind grosse Lena-Fans! „Satellite“ läuft immer noch auf allen Radio-Stationen! PENG!

Wenn wir einmal in die ferne Zukunft blicken. Genauer gesagt jenseits des 14. Mai 2011: Möchtest du im Falle deines Sieges beim ESC 2011, ebenso wie Lena Meyer-Landrut, deinen Titel gerne noch einmal verteidigen? Welche Stadt wäre dir denn als Austragungsort für Schweiz 2012 am liebsten?

Ne, ein Mal reicht. Weisst du, ein Cowboy kommt, singt und siegt. Dann reitet er wieder davon. Ich würde aber bestimmt mit helfen, den ESC im Schweizerland zu organisieren. Geeignet wäre da mein Wohnort Vorderaffligen. Vielleicht in der Turnhalle? Oder auf dem Viehmarkt. Wer weiss…

 

Wir, der ESC-Fanblog untertützen dich aktiv in deiner Sache.
Bist Du ein Leser dieses Blockes und wenn ja, wie gefällt er dir?

Natürlich lese ich den Fanblog. Und ich finde ihn toll! Dass er sich für mich einsetzt – einfach der Wahnsinn! PENG!

Wir sagen herzlich Danke für das Interview, und wünschen viel Erfolg beim Schweizer Vorentscheid.

Ich danke für die Unterstützung und wünsche frohe Ostern!
Votet für Lenny! Clip:

Abstimmung beendet!

 

 

 

PEEEENG!

Das Interview führte Simon Gregory - Red. d. ESC-Fanblog
Advertisements

~ von escgermany - 4. November 2010.

Eine Antwort to “Interview mit dem schweizer Sänger Lenny Müller-Landhut”

  1. […] Darauf dürfen Sie sich freuen: Lesen sie hier das Exklusivinterview mit Lenny Müller-Landhut […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: