ESC 2011 in Düsseldorf – 1. Semi-Finale

Gestern Abend war es soweit. Mit dem ersten Halbfinale wurde offiziell auch der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf eröffnet.

Und – sieht man von der mehrminütigen technischen Panne in der Kommentatorenkabine mal ab – kann man es als erfolgreichen Auftakt betrachten. Das Moderationstrio präsentierte sich gestern besser als erwartet. Judith Rakers und Anke Engelke machten ihre Sache hervorragend mit viel Witz und Charme, so wie man es sich von ESC-Hosts wünscht. Und sogar Stefan Raabs Moderationsanteile waren trotz seinem, im Vergleich zu den Kollegin, sehr holprig anmutenden English durchaus gelungen.

Die Show selbst bot jedoch eher weniger musikalische Höhepunkte. Erst die Entscheidung, welche 10 der 19 Acts des gestrigen Abends ins Finale fortrücken dürfen bot einiges an Spannung und ebenso an Überraschungen. So kam es bereits gestern zu einigen unerwarteten Verlusten. Norwegens Stella Mwangi mit “Haba Haba” war im Vorfeld bereits hoch gehandelt worden – und scheiterte im 1. Halbfinale. Auch die Rock-Nummer der Türkei, die stets vordere Platzierungen in den letzten Jahren holte (immerhin Platz 2 in Oslo, direkt hinter Lena) muss nun schon die Segel streichen. Bestimmt aber nur, weil Deutschland in diesem Halbfinale nicht stimmberechtigt war 😉

Auffällig dagegen ist, dass sowohl Finnland, als auch die Schweiz es mit leisten ruhigen Gitarrentönen ins Finale geschafft hatten. Es bleibt abzuwarten, ob eines der beiden an den überraschend Erfolg ihres vermeintlichen Vorbildes Tom Dice aus Belgien im letzten Jahr anknüpfen kann.

Diese Länder sind nun die 10 Glücklichen, die sich für das Finale am kommenden Samstag qualifizieren konnten:

  • Serbia (Running order position in the Final: 24)
  • Lithuania (Running order position in the Final: 4)
  • Greece (Running order position in the Final: 9)
  • Azerbaijan (Running order position in the Final: 19)
  • Georgia (Running order position in the Final: 25)
  • Switzerland (Running order position in the Final: 13)
  • Hungary (Running order position in the Final: 5)
  • Finland (Running order position in the Final: 1)
  • Russia (Running order position in the Final: 10)
  • Iceland (Running order position in the Final: 21)

Es war ein weniger glamouröses, dafür im Ausgang umso überraschenderes Halbfinale, das Lust macht auf das, was Donnerstag und Samstag noch folgen wird.
Klare Favoriten sind bisher noch nicht auszumachen. Russland gehört wohl traditionell dazu, auch Azerbaijan trifft höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr wieder den Geschmack des ESC-Publikums. Prognosen sind aber schwer, da sich dieses Mal auch unter den Big Five, die erst im Finale erstmals live performen werden, einige Favoriten sind. Es bleibt also spannend bis zum Ende;)

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~ von escgermany - 11. Mai 2011.

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